Präventions-Medizin
Präventions-Medizin stellt einen erweiterten Schwerpunkt unserer Arbeit dar.

Praevention


Dabei geht es im Rahmen der Krebsvorsorge und der Mutterschaftsvorsorgeimmer schon in einem hohen Maß um präventive, d. h. vorbeugende Behandlung:

Mögliche Veränderung und gesundheitliche Probleme sollen erkannt werden, bevor diese zu ernsthaften Krankheiten führen. Präventions-Medizin im engeren Sinne geht aber noch weit darüber hinaus und ist ein neues und sehr wichtiges medizinisches Arbeitsfeld:
Es geht darum, Probleme und Folgen von Erkrankungen nicht nur rechtzeitig zu erkennen, sondern ihre Entstehung möglichst erst gar nicht zuzulassen. Das bedeutet, dass Präventions-Medizin zu einem Zeitpunkt einsetzt, an dem körperliche Änderungen noch nicht zu einer Schädigung und dauerhaften, d. h. chronischen Folgen geführt haben. Präventions-Medizin bedeutet z. B., Patientinnen dafür zu sensibilisieren, aufgrund gesunder Ernährung Übergewicht zu vermeiden und die daraus resultierenden Gesundheitsstörungen erst gar nicht entstehen zu lassen.

Krankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Arteriosklerose sind nahezu vollständig vermeidbar.
Dies bedeutet eine frühzeitige Bewußtmachung auch junger Menschen auf zwei gesundheitsrelevante Säulen: Körperliche Bewegung auf der einen Seite und angemessene, gesunde Ernährung auf der anderen Seite.

Wenn es Medizinern und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe mehr gelänge, hier vorbeugend erfolgreich tätig zu werden, würden viele sogenannte Wohlstandserkrankungen nicht entstehen.